Bluat Lech

BluatLech

ein deutsch-jüdischer Kriminalfall aus dem 19. Jahrhundert - erzählt wie Vorurteile und soziale Ungleichheit zu Neid und Hass führen. In einer schicksalhaften Begegnung zweier junger Männer bricht der Hass hervor und stürzt beide ins Verderben.
Das Stück erzählt auf eindringliche Weise die Lebensgeschichte des verarmten Bauernsohns Mathias und des gebildeten Goldschmiedelehrlings Ludwig. Nach einem Unwetter treffen die beiden in einer Gaststube aufeinander. Der eine auf der Suche nach Anerkennung, der andere auf dem Weg zu seinen jüdischen Wurzeln. Plötzlich entlädt sich bei Mathias der angestaute Zorn und das Verhängnis nimmt seinen fatalen Lauf. In einer letzten Offenbarung berichtet Mathias von seinen Abgründen und beginnt mit den ersten Schritten zur Versöhnung.

Der Einakter von Martina Drexler entstand nach einer wahren Begebenheit auf Grundlage des Sachbuchs „Mord am Lech“ von Yehuda Shenef. Das Artus Ensemble präsentiert die Tragödie mit Simon Nagy in der Hauptrolle unter der Regie von Hubert Schmucker.


Artikel über BluatLech in der Stadtzeitung


Über das Artus Ensemble

Das Ziel des Artus Ensembles ist es, Geschichte aus der Region nicht nur für Theaterliebhaber erlebbar zu machen. Dafür werden die von unseren Autoren M. Drexler und H. Schmucker aufgegriffenen historischen Stoffe mit Bezug zur Gegenwart bearbeitet und auf die Bühne gebracht. Die Authentizität der Geschichte ist ihnen dabei ein großes Anliegen. Weiterhin versucht das Artus Ensemble seine Stücke möglichst am Ort des Geschehens lebendig werden zu lassen und zur Aufführung zu bringen.